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Eine kleine Geschichte des Weihnachtsmarktes

Advent und Christkindlmarkt – das gehört zusammen wie das Amen und das Gebet, wie Pech und Schwefel, wie… ihr versteht, worauf wir hinaus möchten. Eines ist klar: So ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist ein wundervolles Erlebnis. Voller Nostalgie, Geselligkeit, Augenschmaus und Gaumenfreude. Doch woher kommt er eigentlich, dieser schöne Brauch? Kommt mit auf einen kleinen Spaziergang in die Vergangenheit – und zu unseren zwei „Standelen“ auf dem Christkindlmarkt in Brixen.  

Von Nützlichem und Praktischem
So gern wir Südtiroler den Christkindlmarkt auch „erfunden“ hätten, diese Ehre gebührt unseren Freunden aus Österreich und Deutschland. Schon im Jahr 1296 erlaubte Herzog Albrecht I. von Österreich seinen Untertanen in der eigentlich strengen Fastenzeit einen Markt abzuhalten. Der „Wenzelmarkt“ im deutschen Bautzen wurde 1384 erwähnt, gut hundert Jahre später war vom „Striezelmarkt“ in Dresden, dem „Lebzeltermarkt“ in Augsburg oder dem Nürnberger „Christkindesmarkt“ die Rede. In diesen Zeiten ging es weniger um Gemütlichkeit und Vergnügen, sondern um ganz praktische Dinge des Alltags. Handwerker und fahrende Kaufleute durften ihre Waren feilbieten und die ansässige Bevölkerung mit Allerlei Nützlichem versorgen. In Südtirol haben Wintermärkte wie jene in Deutschland keine Tradition. Wohl auch, weil man im milderen Herbst zusammenkam, in den strengen alpinen Wintern blieb man lieber daheim in den Bauernstuben.  

Märchenhaftes Ambiente in historischem Flair
Mit der Neuzeit haben sich die winterlichen Versorgungsmärkte nach und nach in Orte des Vergnügens und der Geselligkeit verwandelt. Lange waren die Christkindlmärkte ein Phänomen evangelisch geprägter Landstriche, in manchen katholischen Gebieten war das bunte Treiben den Kirchenoberhäuptern ein Dorn im Auge. Nach dem zweiten Weltkrieg schienen die Weihnachtsmärkte von der Bildfläche zu verschwinden, die Wirtschaftslage war einfach zu schlecht. Die Blütezeit der Christkindlmärkte, wie wir sie heute kennen und lieben, beginnt in den 1960ern und wir hier in Brixen sind sehr stolz darauf, vor 31 Jahren den ersten Südtiroler Weihnachtsmarkt eröffnet zu haben. Der Markt am Domplatz ist vielleicht sogar der schönste im ganzen Land, ganz bestimmt aber der stimmungsvollste. Erhellt von Lichterglanz laden romantische Holzhüttchen zum Schauen, Staunen und Genießen ein. Traditionelles Kunsthandwerkt reiht sich an Produkte heimischer Bäuerinnen, köstliche Schmankerl und süße Verführungen warten an jeder Ecke. Und weil beim Brixner Weihnachtsmarkt nicht nur auf das Wohlergehen seiner Gäste geachtet wird, sondern auch auf unsere Mutter Erde, ist der hiesige Christkindlmarkt seit 2014 ein so genanntes „Green Event“, also eine Veranstaltung, die nach den strengen Kriterien der Nachhaltigkeit geplant, organisiert und umgesetzt wird.  

Lai oans? Oder lai Siasses? 
Kaum werden die Tage kürzer, fiebern wir im Hotel Pacher dem Brixner Weihnachtsmarkt entgegen. Schließlich sind auch wir mit Herz und Seele mit dabei und lassen es uns nicht nehmen, unsere Besucherinnen und Besucher jedes Jahr aufs Neue zu überraschen. Heuer sind wir sogar mit zwei Ständen vertreten. Zugegeben – wer auf Diät ist, für den ist unser Hüttchen „Lai Siasses“ nichts. Weil: nomen est omen und wir tischen euch Süß- und Mehlspeisen auf, die verführerischer nicht sein könnten. Freut euch auf herrliche heiße Schokoladen mit und ohne Schuss, fluffige Buchteln mit Vanillesoße, handgemachte Kiachlan und Krapfen zum Mitnehmen. Genuss mit Wow-Effekt erlebt ihr, wenn ihr unseren Mehlspeisenprofis beim Zubereiten von Kaiserschmarren, Strauben und Buchweizenomeletten über die Schulter schauen könnt. Mit etwas Glück besucht ihr uns an einem der „Melchermuas-Tage“, dieses traditionelle Pfannengericht der Sennerinnen und Hirten ist selbst hier in Südtirol ein rar gewordener Gaumenschmaus. Und dann heißt es: „Lai no oans, don giamo huam!“ Ihr müsst keine Südtiroler Dialekt-Profis sein, um zu verstehen, dass es wohl nicht bei dem einen, letzten Becher Glühwein bleibt. Schließlich ist der an unserem Stand „Lei oans“ einfach zu köstlich. Selbstverständlich verwöhnen wir euch dort auch mit alkoholfreien Gaumenschmeichlern, besonders die heißen Sirupe aus heimischem Obst sind ein Genuss. Auch, wenn euch der Gusto nach Herzhaftem steht, seid ihr hier richtig. Gönnt euch eine deftige Suppe, frisch gebratene Würste, Bauernkrapfen mit Kraut oder einen Burger mit gezupfter Schweineschulter. Dass wir die Zutaten mit viel Sorgfalt auswählen und ausschließlich von lokalen Produzenten kaufen, versteht sich von selbst. Denn schließlich möchten wir, dass die Leute in hundert Jahren schreiben, dass es bei uns die feinsten Köstlichkeiten des ganzen Brixner Weihnachtsmarktes gab.   
Hotel Pacher